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Malteser Waischenfeld

Gemeinsame Übung der Malteser mit Bergwacht und Feuerwehr

Professionelle Zusammenarbeit immer intensiver und wichtiger

29.08.2020

Waischenfeld. Die Fränkische Schweiz ist mit seinen Tälern und Höhen nicht nur ein echter Geheimtipp für Wanderer, Reitfreunde und Mountainbiker, sie ist auch das größte zusammenhängende Klettergebiet in Europa und entsprechend bei Kletterfreunden geschätzt und beliebt.  Für die Mitarbeiter der Hilfsorganisationen ergeben sich aufgrund der zunehmenden Beliebtheit immer häufiger intensive Schnittpunkte bei der Rettung von verunglückten Personen. Eine reibungslose Zusammenarbeit mit Kenntnis der entsprechenden Möglichkeiten und Grenzen des anderen Partners ist für alle Beteiligten von Vorteil.  Grund genug, um eine gemeinsame Einsatzübung mit Maltesern, Bergwacht und Feuerwehr an der „Versturzhöhle Riesenburg“ im Wiesenttal durchzuführen.

Nach einer kurzen Einführung an den Fahrzeugen der Bergwacht erfolgte der praktische Teil des Ausbildungsabends. „Abgestürzte Kletterer in der Riesenburg, nicht ansprechbar“, so lautete das Übungsszenario, alarmiert bei Einbruch der Dämmerung durch eine fiktiv eingerichtete Leitstelle bei den Maltesern in Waischenfeld. Insgesamt rund 50 Helfer der Bergwachten aus Pottenstein, Forchheim, Erlangen und Lauf, sowie der Malteser aus Waischenfeld und der Feuerwehren aus Gößweinstein, Muggendorf und Engelhardsberg wurden zum Übungsort gerufen.

 

Während sich die Malteser um die medizinische Betreuung der Verunfallten kümmerten, sorgten die beteiligten Feuerwehren für die Ausleuchtung von der Unfallstelle bis zum Übergabepunkt des Rettungsdienstes und letztendlich auch für die ordnungsgemäße Absicherung und Bereitstellung eines Landeplatzes für einen fiktiv angeforderten Rettungshubschrauber.

 

Aufgabe der Bergwacht war ebenfalls die Versorgung der Patienten und die Sicherstellung des ordnungsgemäßen Transportes der Verletzten mittels Gebirgstrage zum Übergabeplatz des Rettungsdienstes.

 

Ein weiteres Hauptaugenmerk war die Einbindung der Helfer der Malteser in die Arbeit der Bergwacht und die Nutzung deren Materials unter fachkundiger Anleitung. Dafür wurden gemischte Teams gebildet.

 

Die mehrstündige Übung dauerte bis in die Nachtstunden an. Alle beteiligten Organisationen waren sich in der Übungsbewertung einig:  Die Zusammenarbeit unter den verschiedenen Hilfsorganisationen funktioniert reibungs- und problemlos, zeigt aber auch andererseits, dass derartige Rettungsaktionen sehr anstrengend und arbeits- und zeitintensiv sein können. Insbesondere deshalb, weil die komplette Übung unter den geltenden Hygiene- und Sicherheitsvorschriften stattfand, der Auf- und Abstieg, sowie der Transport des benötigten Materials und der Verletzten erfolgte mit FFP2-Schutzmasken.

 

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