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Malteser Waischenfeld

„Wir waren nicht nur Sanitäter, sondern feierten auch unseren Glauben!“

Bundesweite Ministranten-Wallfahrt – 16 Malteser Helfer aus der Erzdiözese Bamberg begleiteten 1000 Ministranten nach Rom

14.08.2014
Ein junges Team von 16 Maltesern betreute 1000 Ministranten aus dem Erzbistum Bamberg während der Ministranten Wallfahrt nach Rom. © Foto: Malteser/Daniela Eidloth
Der Höhepunkt war die Audienz und die Begegnung mit Papst Franziskus auf dem Petersplatz
Schon beim Aussendungsgottesdienst in Bamberg wurden die Helfer gefordert. © Foto: Malteser/Daniela Eidloth
Einige Versorgungen und Hilfeleistungen mussten abgearbeitet werden.Foto:© Stefan Landmann

Rom/Erzbistum Bamberg. „Frei! Darum ist es erlaubt, Gutes zu tun“ unter diesem Motto machten sich vom 03.08. bis 09.08.2014 50000 Ministranten aus Deutschland und Österreich auf den Weg nach Rom. Über 1000 Ministranten kamen diesmal aus dem Erzbistum Bamberg. „Noch nie zuvor sind so viele Kinder und Jugendliche aus der Erzdiözese mit nach Rom gefahren. Zwar hat es immer wieder Herausforderungen gegeben, aber insgesamt ist aus unserer Sicht alles sehr gut gelungen.“, schildert Diözesanjugendpfarrer Detlef Pötzl seine Eindrücke.
Ein wichtiger Beitrag für diesen Erfolg kam in diesem Jahr von dem Malteser Hilfsdienst e.V., der die Bamberger Ministranten mit einem 16 köpfigen Sanitätsteam begleitete. Für die Malteser aus Bamberg, Bayreuth, Nürnberg und Waischenfeld war das Motto der Wallfahrt erlebbares Programm: Alle nahmen sich eine Woche frei um ehrenamtlich zu helfen, Gutes zu tun, und für die Ministranten da zu sein.
„Es war gut, dass wir dabei waren!“, ist sich Sanitätsteamleiter Jochen Hegemann sicher: „Die ersten drei Ministranten versorgten wir schon im Aussendungsgottesdienst im Bamberger Dom und bei 34° im Schatten und relativer Windstille waren die Wetterumstände in Rom sehr heftig, dass im Laufe der Woche doch einige Einsätze mit Kollaps, Hitzeerschöpfung und Insektenstiche unsere Helfer forderten.“ Für Stefan Landmann und Sophia Ruß, die für umfangreiche Vorbereitungen für diesen Auslandseinsatz zuständig waren, war dieser Einsatz etwas Besonderes und mit einem normalen Sanitätsdienst nicht zu vergleichen. Landmann sorgte für den Nachschub und die Versorgung der Helferteams mit Ersatzmaterial und Medikamenten. Auch die Sicherstellung der Kommunikation zwischen den acht Zweimannteams, die auf verschiedene Busse und Hotels verteilt waren, gehörte zu seinen Aufgaben. Wie sich herausstellte, war das in Rom nicht immer leicht.
Für Ruß war die Audienz und die Begegnung mit Papst Franziskus auf dem Petersplatz der Höhepunkt der Wallfahrt. Er begrüßte die Pilger, hielt eine kurze Predigt auf Deutsch - und fand anerkennende Worte für das Engagement der jungen Christen. „Wir waren nicht nur Sanitäter, wir waren auch Pilger. Wir machten nicht nur Dienst, sondern erlebten und feierten in einer großen Gemeinschaft von 50000 jungen Christen mit Freude und Begeisterung unseren Glauben.“ berichtet Ruß und viele Helfer stimmten ihr zu.
Hegemann bedankte sich bei seinen ehrenamtlichen Helfern für deren überdurchschnittlichen Einsatz und bei Jugendpfarrer Pötzl für die gute Zusammenarbeit und ist sich sicher: „Bei der nächsten Ministranten-Wallfahrt nach Rom 2018 sind wir gerne wieder mit dabei!“
Markus Johannes Nietert

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