Malteser erlernen Tipps und Tricks zur Selbstverteidigung und Notwehr

Sanitäter wissen oft nicht was sie am Einsatzort erwartet. Sie haben oft nur ein Einsatzstichwort, zum Beispiel: "Verletzte Person".
Im ländlichen Gebieten sind die Sanitäter oft schon vor der Polizei am Einsatzort. Sie müssen die Situation richtig einschätzen und ggf. mit den lebensrettenden Maßnahmen abwarten bis die Situation von der Polizei gesichert wurde.

Immer häufiger werden Rettungskräfte Opfer von sinnloser Gewalt. Die Helfer müssen sich mit Aggressivität durch Patienten oder auch Passanten auseinandersetzen. Durch Drogen – und Alkoholkonsum steigt die Aggressivität enorm an, aber auch psychische Notfälle können eskalieren.  Da diese Fälle von Gewalt gegen Rettungskräfte immer häufiger werden, ließen sich die Ehren –und Hauptamtlichen Sanitäterinnen und Sanitäter der Malteser Waischenfeld einige Tipps und Tricks in Sachen Selbstverteidigung zeigen. Ausbilder C. Hämpfling vermittelte in Theorie und vor allem in einem praktischen Teil wie man einen Angreifer abwehrt und ihn zu Boden bringen kann, sich aus einem Schwitzkasten befreit und wie man sich aus den verschiedenen Würgegriffen und Hebelgriffen löst. Auch wurden die empfindlichen Körperstellen angesprochen die durch Druckausübung und Schmerzerzeugung sehr wirksam sein können um somit einen Angreifer kurzfristig auszuschalten.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist das abscannen der Einsatzstelle. Wie ist die Situation vor Ort, wie verhalten sich herumstehende Personen, ist die Stimmung aufgeheizt und aggressiv oder liegen Messer oder Waffen herum. All diese Dinge müssen von den Einsatzkräften so gut es geht wahrgenommen werden und gegebenenfalls entschärft oder die Polizei zur Hilfe gerufen werden.

Bei eventuellen Angriffen sollen einfache, aber effektive Techniken, Schutz- und Fluchtmöglichkeiten gewährleisten. Rettungskräfte sollten bei erkennbarem Konfliktpotenzial unverzüglich den „geordneten“ Rückzug antreten. Zuständig für Gewalttäter ist die Polizei. Diese verfügt über entsprechende Rechte, Kenntnisse und Ausstattung zur Bewältigung diverser Situationen.

Den Malteserhelfern hat das ernste Thema mit ihrem Ausbilder C. Hämpfling sichtlich Spaß bereitet und es waren sich alle einig: „Ein nützlicher Ausbildungsabend der wiederholt werden muss“.


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